Karnevalsmesse in St. Stephanus

  

Ganz schön eng und bunt war es am Karnevalssonnstag im "Hetdörper Dom". Und das nicht nur im Altarraum, der von Prinz Ricky I, Jungfrau Manfrieda und Bauer Ralfi, zahlreichen Messdienern, Pfarrer Pitter, Diakon Christian, Gemeindereferent Tünn und Pastoralreferentin Judith gut gefüllt war, sondern auch in den Bänken.

 

 

 

 

Inzwischen ist es gute Karnevals-Tradition, dass das Hetdörper Dreigestirn mit Tanzcorps und Fährgarde am Sonntagmorgen dem Herrjott für ene tolle Zoch und Session danken.  

 

Mit viel Alaaf und kölsche Klaaf macht der Karneval vor der Sonntagsmesse in St. Stephanus nicht halt.

"Der Jung is unglaublich nervös" wusste die stolze Prinzenmutter zu berichten, als Prinz Ricky I ans Ambo trat und op Kölsch die Lesung vorzutragen. Auch nach unzähligen Auftritten auf den Bühnen in und um Hitdorf ist es schon etwas Besonderes, in der Kirche einen vorgegebenen Text zu lesen. Frei Schwaade ist da manchens Mal entspannter. Aber: hät hä jotjemaht! 

Erstmals in feinstem Kölsch vorgetragen wurde das Evangelium von Diakon Christian Engels - dem Bergischen Jung vun Hetdörp. Er ist das beste Beispiel dafür, dass Imis schon nach kurzer Zeit Kölsch nicht nur trinken, sondern auch sprechen können. 

 

Da hatte Pfarrer Pitter es schon einfacher. Die "Bühne St. Stephanus" kennt er nur zu gut und Kölsch ist ihm in die Wiege gelegt. Sichtlich wohl fühlte er sich so während seiner launischen kölschen Predigt in Mitten der Jecke.

Wenn mir in Hetdörp singe, singk velvs d´r Herrjott met.

 

Stimmungsvoll wurde es immer dann, wenn Kapellmeister Bernhard zusammen mit den Sängerinnen und Sängern von Kirchenchor und Chor Unisono kölsches Liedgut anstimmte. Annette mit ihrem Quetschebüggel und zahlreiche Rasseln in den Bänken unterstützten den vielstimmigen Gesang. Und natürlich wurde ausgiebig geschunkelt.

Nach der Messe konnten im Pfarrheim bei Kölsch, Cola und co noch die Stimmen geölt werden, bevor die Karnevalisten sich wieder auf den Weg zu ihren letzten Auftritten und / oder zum Zug nach Langel machten.

 

 

 

 

 

 

 

M. Nolte